Ich bin Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie und Schematherapie. Seit 2018 arbeite ich in meiner Praxis im Herzen Heidelbergs. Zuvor sammelte ich über mehrere Jahre therapeutische Erfahrungen in einer Privatpraxis in Heidelberg, im Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim, in einer Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik in Bad Wildungen (Schwerpunkt Essstörungen) sowie in der therapeutischen Ambulanz der Universität Marburg. Parallel zu meiner therapeutischen Tätigkeit war ich langjährig in der Psychotherapieforschung tätig und habe 2014 zum Thema Emotionsregulation bei Personen mit Major Depression promoviert.
Die Verhaltenstherapie ist ein praxisnahes Verfahren. Sie verfügt über eine Vielzahl an Strategien, die Ihnen beim Umgang mit Ihren Problemen im Alltag konkret weiterhelfen sollen. Der Fokus der Verhaltenstherapie liegt in der Gegenwart und der Zukunft. Vergangene Erlebnisse werden insbesondere insofern beachtet, als dass sie Auswirkungen auf das aktuelle Erleben, Denken und Verhalten haben. Die Verhaltenstherapie basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Über die klassische Verhaltenstherapie hinaus ergänze ich die Behandlungen durch Elemente aus weiteren Verfahren wie achtsamkeitsbasierten Ansätzen, der Schematherapie und der Dialektisch Behavioralen Therapie. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Schematherapie.
Die Schematherapie wurde ursprünglich von Jeffrey E. Young entwickelt. Sie zielt auf eine Veränderung von Erlebens- und Verhaltensmustern ab. Ausgangspunkte können dabei sein, dass Personen sich fragen, warum sie immer wieder so traurig oder wütend sind; warum sie immer wieder „mauern“ und dicht machen; sich fiel gefallen lassen; andere angreifen; extrem hohe Ansprüche an sich stellen oder sich „runtermachen“. In der Schematherapie versuchen wir, diese Muster vor einem biografischen Hintergrund zu verstehen. Schwerpunkte liegen dabei auf der therapeutischen Beziehung sowie auf Emotionen und Bedürfnissen. Wir versuchen gemeinsam, ihre Muster zu verändern, damit sie zu mehr Leichtigkeit und Lebensfreude finden. Die Schematherapie wurde ursprünglich zur Behandlung von Persönlichkeitsstörungen entwickelt (z.B. unsicher-vermeidende, abhängige, emotional-instabile oder narzisstische Persönlichkeitsstörung). Sie kann auch zur Behandlung anderer Störungen (z.B. länger anhaltender depressiver Störungen und Essstörungen) eingesetzt werden und ist hier oft sehr hilfreich.